Zuhören

Genießen – Wertschätzen – Ermutigen

Die Räumlichkeiten sind ideal für kleine Kammermusik-Konzerte, für Schülerkonzerte, für Generalproben im Vorfeld von Aufnahmeprüfungen der Studierenden an der Mannheimer Musikhochschule. Teilnehmer an Musikwettbewerben freuen sich ebenfalls, im Pianosalon „Die Stimmgabel“ ein Test-Konzert vor Publikum geben zu können. Das schafft Sicherheit.

Für diese Kulturevents berechnen wir eine generelle Pauschale von 500 Euro inklusive Bestuhlung für maximal 60 Personen. Darin enthalten sind Aufbau Bestuhlung, Konzertstimmung des Flügels, Abbau, Endreinigung, Betreuung während der Veranstaltung.

Weitere Dienstleitungen (Catering, PR, Fotograf etc.) können kostenpflichtig dazu gebucht werden.

Für Firmenveranstaltungen mit passendem kulturellem Rahmenprogramm werden individuelle Arrangements getroffen.

Anfragen für Kulturevents und Firmenveranstaltungen bitte an:
E-Mail: pianosalon@die-stimmgabel.com
Mobil: +49-(0)171 379 4854

 

„Rund um den Tag des Klaviers“, Schülerkonzerte am 20. Juli 2019 im Pianosalon „Die Stimmgabel“

Als hätte der weltbekannte Rockmusiker Joe Cocker in der ersten Reihe gesessen und den mit Feuereifer musizierenden Kindern und Jugendlichen leise sein berühmtes Statement zugeflüstert: „Ich habe eine Botschaft für alle jungen Musiker auf der Welt: bleibt euch selbst treu, glaubt an euch und arbeitet hart!“ Klingt anstrengend? Ist es auch. Es ist obendrein eine echte Schule des Lebens. Freude an der Musik erlangt ein Kind nun mal am ehesten durch Kontinuität in seiner musikalischen Entwicklung und nicht auf Knopfdruck oder Zappen auf den nächsten Clip.
Es war ein Genuss, diesen langen Tag der Klaviermusik – trotz Baulärm auf der Straße und großer Hitze – als freudiges Miteinander erleben zu können. Die Disziplin und heitere Gelassenheit, mit der die Kinder und Jugendlichen hintereinander weg von 9:30 morgens bis 20:00 am Abend an diesen aufregenden Tag herangingen und gekonnt ihre Stücke präsentierten, waren beeindruckend. Allesamt sind sie Élèven der Klavierpädagogin Arina Osaki. Größter Respekt vor der Leistung von Arina Osaki, die einmal mehr gemeinsam mit dem Cellisten Stefan Knust diese drei Konzerte, konzentriert und verdichtet auf einen einzigen Tag, präzise vorbereitete und mit ihren Schülern und Schülerinnen geeignete Konzertstücke einübte.

Eltern und Großeltern konnten die Fortschritte ihrer Sprösslinge bewundern, sich austauschen und bei leckeren Kleinigkeiten und kühlen Getränken ein wenig Freizeit im luftigen Pianohof genießen.
Herzlichen Dank für all die Arbeit und natürlich auch für die vielen Mitbringsel aus der heimischen Küche und für das besondere Engagement aller, ohne das eine solche Unternehmung nicht gelingen kann. Schön wars!

Rückschau auf die sommerliche Soirée am 13. Juli 2019 in der Stimmgabel

Eine thematisch phantasievoll und personell perfekt vorbereitete Konzertstunde unter der Leitung der Pianistin und Klavierpädagogin Arina Osaki bot sich den Gästen im vollbesetzten Pianosalon „Die Stimmgabel“ am 13. Juli ab 18:00 Uhr.

Die Schüler und Schülerinnen der Pianistin Arina Osaki – alle zwischen 11 und 19 Jahren – waren mit Hingabe bei der Sache und boten eine bereits ausgefeilte, einfühlsame Begleitung als Partner der beiden Streichinstrumentalisten Stefan Knust (Violoncello) und Christian Knust (Violine).
Zu Gehör kamen Vorträge abwechselnd im Duo und Trio – jeweils mit einem Schüler oder einer Schülerin am Klavier und einem Profi am Streichinstrument. Die Jugendlichen verstanden musikalisch sehr genau, welche Rolle der Duo- oder Triopartner am Klavier einzunehmen hat, wenn Streicher mit von der Partie sind – eine pädagogisch höchst sinnvolle und auch reizvolle Art, sich dem Ensemblespiel zu nähern. Flexibel und mit offenen Ohren und Augen den Streichern einen Klangteppich zu bereiten und trotzdem mit dem Klavierpart eigene Akzente zu setzen ist nicht nur eine Frage des perfekten Timings und des monatelangen Trainings durch eine hervorragende Klavierpädagogin, sondern ist auch eine Frage von musikalischem Instinkt, von Interesse und der Fähigkeit hinzuhören.

Diesmal gab es nur ein einziges Solostück am Klavier: die Ballade Nr. 1 von Frédéric Chopin mit Roxane Peterhans, die das sehr lange Stück hochkonzentriert, mit großer Musikalität und sportlicher Eleganz zur Begeisterung der Gäste vortrug.

Als Partner am Flügel für den Geiger Christian Knust und seinen Bruder, den Cellisten Stefan Knust, kamen zum Einsatz:
Alexander und Clara Buhleier, Zoé Diederich, Ismail El-Ayoubi, Vesna Kulinna, Hannah Lindner, Roxane Peterhans, Sophie Striehl, Till Sütterlin und Theresa Volk. Die jungen Leute waren in der jeweiligen Formation in Bestform, wurden behutsam unterstützt, ermutigt und geleitet durch Stefan und Christian Knust. Beide Musiker wirkten sichtlich angetan vom engagierten Zusammenspiel mit Arina Osakis Schülerinnen und Schülern.

Selbstverständlich konnte das Konzert nicht zu Ende gehen, ohne dass die Profimusiker vorführten, wie das so geht, wenn alles aufs Minutiöseste klanglich und rhythmisch aufeinander abgestimmt ist: als erste Zugabe gab es als Trio den berühmten Tango Invierno Porteño von Astor Piazzolla, der kraftvoll und zupackend musiziert wurde. Den Schlussakkord setzten fulminant Arina Osaki am Flügel mit Stefan Knust am Cello mit dem 1. Satz der Sonate für Violoncello und Klavier in D–Dur Opus 58 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es war bewundernswert, wie beide Künstler das stürmische Allegro assai vivace angingen, obwohl beide bereits von morgens an mit den Jugendlichen die Generalprobe durchführten und betreuten. Die Gäste hätten den beiden eigentlich ein gemütlich schwelgendes Wiegenlied zur Entspannung gewünscht, aber die Beiden warfen sich mit Elan und vollem Einsatz in die Darbietung dieser meisterlichen Tondichtung. Besonders imposant waren die rasanten Klavier–Passagen, die durch den schönen Cellogesang beschwichtigt wurden, und am Ende des Satzes kam dann das Cello mit einem wahren Jubelgesang nochmals voll zur Geltung. Das Publikum ließ die Künstler seine Begeisterung über den wundervollen Konzertabend nur zu gerne spüren.

Für alle gab es anschließend noch einen kleinen Imbiss mit Erfrischungsgetränken. Dies hatten wieder die Eltern vorbereitet – herzlichen Dank dafür. Dank auch den drei Profi–Künstlern und allen, die im Vorder– und im Hintergrund Sorge trugen, dass die Veranstaltung reibungslos über die Bühne ging.

Rückschau auf das Konzert der Gesangsschüler von Frau Dr. Florence Launay am Sonntag, den 18. November 2018

Freude schöner Götterfunken

"Singe, wem Gesang gegeben…" – so einfach und natürlich ist das (wenn man sein Geld nicht mit Gesang verdienen muss…). Es geht darum, Freude zu haben. Wie schafft man es, begeisterte Menschen jeden Alters und mit der unterschiedlichsten musikalischen und stimmlichen Vorbildung so weit zu bringen, dass sie fröhlich, entspannt und gefühlvoll in Stimme und Mimik „einfach so” einen Liederabend bestreiten können?

Den Nachmittag gestalteten 17 Sängerinnen und Sänger mit 35 Liedbeiträgen in 3 Gruppen. Das klingt eigentlich nach einer recht stressigen Unternehmung… Das war es aber nicht, im Gegenteil! Wie schafft man das als Lehrer, wenn doch an jedem Schüler der oft nervige Alltag, die vielfältigen Probleme, die häufigen Widerwilligkeiten zerren? All das scheint doch oft Entspannung zu verhindern und einem die Kehle zuzuschnüren. Frau Dr. Florence Launay hat die spezielle Fähigkeit, ihren Schülern das Verständnis dafür nahezubringen, dass Alles immer mit Allem zusammen hängt, dass jedes willkommene und unwillkommene Ereignis nicht zuletzt die Stimme verändert, sie regelrecht "abschnüren" kann, dass man aber auch zu schöner Stimme kommen kann, wenn man seine Körperwahrnehmung schult und Schritt für Schritt Verspannungen abbaut. Wie erstaunlich effizient das funktioniert, beweist die Entwicklung der Protagonisten im Laufe nur eines Jahres: manche Sängerinnen und Sänger waren stimmlich gar nicht wieder zu erkennen! 

Herzlichen Glückwunsch an alle – es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Danke auch für Kaffee und Kuchen und die vielen flüssigen und festen Leckereien, die mitgebracht wurden.

Ein große Freude war das – es geht eben am Anfang erstmal sehr gut auch ohne den ultimativen Götterfunken!

 

Rückschau auf das "Vokal Arte"-Konzert mit Svetlana Kerzhner am Sonntag, den 22. Juli 2018

„Herzlichkeit und Heiterkeit ergeben eine unwiderstehliche Mischung“, sagt der österreichische Lehrer, Dichter und Aphoristiker Ernst Ferstl

Diese Wirkung erzielte das diesjährige Sommerkonzert der Gesangsklasse Svetlana Kerzhner, die am 22. Juli ein weiteres Mal ihren Sängerkreis "Vokal Arte" vorstellte, der in der Region bereits durch mehrere Auftritte bekannt ist. Sie leitete am Flügel mit ihrer Fähigkeit zur empathischen Korrepetition gewohnt professionell durchs Programm. Zu Gehör kamen französische Chansons und viele schöne Melodien aus Film und Musical, die von den Sängern mit großer authentischer Ausdrucksfülle - teils witzig, teil beschwörend, teils gerührt – vorgetragen wurden. Trotz glühender Hitze und nur kurzer Pause zwischendurch blieb die Pianistin, Konzertmeisterin und ausgebildete Korrepetitorin Svetlana Kerzhner über den gesamten Konzertabend hochkonzentriert, rhythmisch und emotional bei der Sache.

Durch den Abend führten alternierend Birgit Horst und Winfried Kronenberg: sie hatten Anekdoten und wichtige Erläuterungen zu den einzelnen Programmabschnitten zusammengestellt und sorgten so für auflockernde Kurzweil zwischen den Musikbeiträgen.

Die Mitwirkenden bei "Vokal Arte" waren – zusammen mit den beiden Moderatoren - Sineva Karadja, Anna-Maria Müller und Peter Bachmann.

Den Abschluss bildete – wie es im Pianosalon „Die Stimmgabel“ bereits Tradition ist – eine legeres, nonchalantes Zusammensein mit köstlichen Kleinigkeiten zum Naschen sowie Sekt-, Wein- und Saftausschank. Zu späterer Stunde klang der musikalische Sonntag im lauschigen Hof aus - bei inzwischen angenehmer Sommertemperatur.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des „großen Ganzen“ beigetragen haben!

Rückschau auf das Konzert der Privatschüler von Atsuko Kinoshita am 10. Dezember 2017

Schülerkonzert von Atsuko Kinoshita im Pianosalon Die Stimmgabel in Mannheim

Jugend und klassische Musik? Kinder und Klavier üben? Ja! Das ist auch heute noch etwas, das Freude macht, die Kinder trotz der Mühen beim Üben zur Ruhe kommen lässt, ihnen hilft, sich in einer immer komplexeren Welt zurecht zu finden und – hier klanglich – „auf den Punkt“ zu kommen. Klavier spielen ist nicht nur Lebensschule, sondern auch und besonders Übung in Konzentration – sehr wichtig in einem permanent multimedial aufgeladenen Umfeld, das Kinder mindestens so sehr verwirrt wie bereichert.
Die Pianistin, Kammermusikpartnerin und Klavierlehrerin Frau Atsuko Kinoshita führte ihre Schüler zu diesem Konzert erfolgreich zusammen und sorgte so für ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis.

Wir lauschten den klaviertechnischen Fertigkeiten von 7 Kindern im Alter von 9 bis 15 Jahren und konnten sogar die Leistungen von 3 erwachsenen Schülern bewundern. Weihnachtslieder, Strauss-Walzer, die „Silhouette“ von Antonín Dvořák, und auch ein romantisches Chanson der Sängerin Céline Dion kamen im ersten Teil zur Aufführung.

Die Fraktion der erwachsenen Schüler kam im zweiten Teil des Konzerts zum Zug: mit ihrer Begeisterung am Spiel zeigten sie, wie sehr man in den „best ages“ davon profitiert, dass man als Kind fleißig geübt hat. Die vierhändige Fantasie in f-moll D940 von Franz Schubert, die Prélude in g-moll op. 23-5 von Sergej Rachmaninoff und die Sonatine „pour Yvette“ von Xavier Montalvatge waren virtuos dargeboten und versetzten die Gäste wirklich in Erstaunen.

Zum Ausklang gabs Glühwein, Kinderpunsch und leckeres Backwerk, das die Eltern von zuhause mitbrachten. Danke herzlich an alle für das gute Gelingen des kleinen Gesamtkunstwerks: klanglich und kulinarisch.

Rückschau auf die kleine Abendmusik am 3. September 2017

Abendmusik mit japanischen Liedern

Unsere bezaubernde Abendmusik mit japanischen Liedern ist zu Ende. Es war in allen Faszetten berührend, innig und einfach nur schön.

Mai Ikebe hatte mit ihrer Freundin Ayano Dozono sogar ein Duett gesungen: glockenklar, entspannt und natürlich. Kein unnötiges Pathos, sondern einfach nur da stehen und singen. Überzeugend! Mai Ikebes Eltern waren von Japan angereist, Frau Yukie Ikebe, Mais Mutter, war eine der beiden Begleiterinnen am Steinway – Harmonie pur. Auch solistisch brillierte die Pianistin: sie spielte unter anderem ein japanisches Kinderlied in der Version eines Konzertstücks.

Rie Kanemoto als zweite Partnerin von Mai fühlte sich sehr gut ein und machte das "Quartett" mit ihrer souveränen Begleitung komplett.

Zum Schluss wurde japanisches Essen serviert, sodass die stimmungsvolle Konzertstunde fröhlich ausklingen konnte.

Wir freuen uns auf weitere persönliche, familiäre, unkomplizierte und ungekünstelte Kammerkonzerte in unserem Pianosalon. Danke an alle für den wundervollen Abend!

Rückschau auf das Klavierkonzert mit Atsuko Kinoshita am 21. Mai 2017

Atsuko Kinoshita konzertierte im Pianosalon

Mitte Mai, am Sonntag, den 21.05.2017, hatten wir im Pianosalon einen wundervollen Klavierabend, der unsere Gäste wirklich beseelte. Atsuko Kinoshita trug ihr Wettbewerbsprogramm vor, das sie dann am 30. Mai in Wien beim berühmt–berüchtigten Beethoven–Klavierwettbewerb präsentierte. Ihr Programm war daher ganz auf Beethoven zugeschnitten.

Atsuko Kinoshita meisterte diese schöne und oft nicht leicht verständliche Musik mit bemerkenswerter Innigkeit und Konzentration – eine veritable Herausforderung in der sehr dichten, anregenden Atmosphäre des Pianosalons „Die Stimmgabel”.

Wir hörten im ersten Teil die Fantasie op.77, sechs Variationen F-Dur op.34, die Sonate Es-Dur op.31 Nr.3, und nach der Pause ging es weiter mit der Sonate F-Dur op.10 Nr.2 und der Sonate in c-Moll op.111. Was für eine Leistung!

Besonders anrührend war ihre Moderation der einzelnen Beiträge, die ein tiefes Verständnis und Interesse an Ludwig van Beethoven zeigte, und zwar nicht nur für den Komponisten sondern auch für den Menschen.

Zum Ausklang wurde noch in redseliger Gemütlichkeit das ein oder andere Gläschen Sekt getrunken, und ein paar Leckereien machten ebenfalls die Runde. Ein wunderschöner Sonntagnachmittag war zu Ende.